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Nadine Golomb

Einfach mal nachgefragt – wie läuft so ein Fotoshooting ab?

Wer von euch noch nie bei mir zum Fotoshooting war fragt sich vielleicht dann und wann, wie er sich den Ablauf so vorstellen kann.

Manch einer hat vielleicht auch Sorge, dass es stressig wird. Oder ist sich unsicher, an was er denken sollte.
Erstmal: Dumme Fragen gibt es nicht – nur dumme Antworten. Und wer nett fragt, bekommt ganz sicher keine dumme Antwort 🙂
Ihr könnt also alles Fragen, was euch rund um euer – vielleicht angedachtes – Fotoshooting beschäftigt.
Ihr kennt euch und euer Tier schließlich am besten und wisst, was euch wichtig ist.

Vor einem Fotoshooting lernen wir uns ja immer schon ein bisschen kennen – indem wir telefonieren oder mailen. Manchmal ist sogar schon ein vorheriges Kennenlernen auf einer Veranstaltung oder einem anderen Fotoshooting möglich, bei dem ihr vielleicht mitgeholfen habt.

Ein paar Fragen, die mir zum einen immer wieder gestellt werden und einige, deren Antwort ich für euch interessant finde,
beantworte ich hier mal 🙂

Wie läuft ein Fotoshooting ab? Ist es stressig?

Ganz klar: Nein! Ein Fotoshooting ist nicht stressig. Oft macht ihr als Tierbesitzer euch vorher viel mehr Gedanken als nötig.
Bei der Hundefotografie machen wir einen kleinen Spaziergang, lernen uns (persönlich) kennen und lassen euren Hund mal hier und da laufen oder setzen ihn auf einen Wald- oder Feldweg.
Je nachdem, was ihr euch wünscht und was euer Hund mitmacht. Erzwungen wird gar nichts – man würde eurem Hund den Stress auf den Fotos ansehen. Und nicht nur, dass wir das im Ergebnis nicht wollen – wir wollen beide, dass euer vierbeiniger Liebling auch während unseres Fototermins möglichst entspannt ist und Freude an dem hat, was er tun soll.

Bei Pferden stellt sich maximal ein bisschen Aufregung ein, weil wir sie z.B. auf eine unbekannte Wiese stellen und darauf spekulieren, dass sie sich von sich aus in Bewegung setzen.
Viele Pferde machen dieses auch.
Pferde, die da eher etwas gleichgültiger sind, kann man durch Antreiben motivieren – aber auch hier ist es mir sehr sehr wichtig, dass kein Stress erzeugt wird.
Je mehr Helfer hier z.B. im Einsatz sind, desto schonender kann man auch ein eher phlegmatisches Pferd in Schwung bringen – aber das besprechen wir alles in unserem Kennenlerngespräch!
Vor dem Fotografieren selbst schaue ich mir gern die Umgebung zunächst ohne Pferd und ohne Kamera an – wir entscheiden dann gemeinsam, welche Wiese, welcher Weg o.ä. für die Fotos am besten in Frage kommt.

Reitfotos mache ich normalerweise nach den Freilaufbildern (sofern beides gewünscht ist).
Das hat den einfachen Grund, dass man sonst wahrscheinlich die Abdrücke von Sattel und Trense sieht.
Wenn ihr aber Sorge habt, dass das Reiten weniger gut klappt, nachdem euer Pferd frei gelaufen ist, ist auch die umgekehrte Reihenfolge möglich.
Hier muss man dann auf jeden Fall etwas mehr Zeit einplanen, damit euer Pferd nach dem Reiten trocknen kann und man möglichst keine Abdrücke von Sattel und Trense mehr sieht.
Übrigens: Vorbereitungszeit, sprich Zeit zum Warmreiten, kalkuliere ich immer mit ein.
Meist seid ihr während einer Fotoshootingeinheit mehr mit Warmreiten beschäftigt als mit Fotografiert werden beim Reiten selbst.
Natürlich versuchen wir aber auch z.B. den Mitteltrab mehrfach, wenn die ersten beiden Male nicht so geglückt sind.
Das Fotoshooting ist keine Prüfung – wenn eine Lektion misslingt, sortiert ihr euch ganz in Ruhe und wir starten euch einen neuen Versuch 🙂

Wo findet das Fotoshooting statt?

Entweder bei euch – bei Pferden an eurem Stall oder an einer Location, die ihr zu Fuß oder (falls vorhanden) mit dem Hänger erreichen könnt. Mit eurem Hund könnt ihr meist auch ganz einfach zu mir kommen – ich habe hier im Kreis Recklinghausen mehrere Orte, an denen ich aus verschiedenen Gründen immer wieder gerne fotografiere.
Entweder ist es sehr ruhig, euer Hund wird nicht durch viele andere Hunde gestresst. Oder es ist sehr vielseitig (Sand, Wiese, Wald, Feld oder Wasser). Wenn wir uns im Kreis Recklinghausen treffen (Erkenschwick, Marl, Datteln, Haltern, Herten, Waltrop oder Recklinghausen selbst) fallen natürlich keine Fahrkosten an.

Zu welcher Uhrzeit findet das Fotoshooting statt?

Die ideale Uhrzeit ist stark von der Witterung abhängig und auch davon, welche Art von Bildern entstehen sollen.
Auch die Farbe und Gesundheit eures Tieres spielt eine Rolle.
Ich persönlich bevorzuge generell eher das Fotografieren bei leicht bewölktem Himmel als bei knallender Sonne.
Das ist aber Geschmackssache und wir stimmen uns dazu ja ab.
Es kommt vor, dass andere Gegebenheiten aber wichtiger sind.
Beispiele sind:

• Viele Tiere können zu große Wärme nicht gut ab und Bewegungsbilder gelingen nicht
• ein schwarzer Hund braucht etwas mehr Licht als ein weißes Pferd
• ihr haben den Wunsch, Bilder an einem bestimmten Ort zu machen, aber nur morgens fällt das Licht dort hin
• ihr möchtet ruhige, verträumte Bilder – hier darf es gerne nebelig sein oder auch leicht nieseln
• Morgens früh um sechs ist man bei euch am Stall bestimmt ungestörter als nachmittags um 17 Uhr
• zu starkes Licht (z.B. im Sommer um die Mittagszeit, wenn die Sonne hoch am Himmel steht und keine Wolke zu sehen ist)
lässt unschöne Schatten in den Augen und auf dem Körper Ihres Tieres entstehen

Was soll ich mitbringen zum Fotoshooting?

Bei Hunden empfehle ich ein (gerne besonderes) Spielzeug, Leckerchen (ebenfalls gerne besondere) und Wasser. Außerdem schaden Tücher und eine Bürste nicht, falls Ihr Hund eine Pause nutzt, um sich z.B. in einem Blätterhaufen zu wälzen 😉

Bei Pferden habt ihr – zumindest am Stall – das meiste ja in Reichweite.
Ansonten einfach „wie üblich“. Leckerlies wie z.B. Möhrenstücke sind auch imer von Vorteil 🙂
Die Ausrüstung eurer Pferde sollte besonders sauber sein – gerade bei Portraits sieht man auf der Trense jedes Staubkorn.
Besonders an den Gebissen fallen auch Schmutzkrusten auf.

Gerne gehen wir im Vorfeld eure bevorzugte Ausrüstung durch und überlegen zusammen, was passt.
Wollte ihr mit eurem Tier zusammen fotografiert werden? Dann können wir auch gern die Farbe eurer Kleidung zusammen durchsprechen.
Gerade bei Reitbildern steht und fällt hiermit ganz viel.

Kommt Cap mit zum Fotoshooting?
Nur, wenn ihr es gerne möchtet und euer Hund dann nicht zu abgelenkt ist.
Ich freue mich immer, wenn ich Cap mitbringen kann. Nur ist er natürlich noch sehr verspielt und versucht wahrscheinlich, euren Hund zum Spielen zu animieren. Wenn euer Hund Cap aber eher „links liegen“ lässt, dann ist auch Cap nicht unzufrieden.
Generell verträgt er sich (toi, toi, toi) mit allem und jedem.

Habt ihr darüberhinaus noch Fragen?
Stellt sie mir gerne per Mail, als Kommentar – oder klingelt einfach mal durch 🙂

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1 Kommentar

  1. Stefanie Werner

    Unser Shooting mit Nadine hat uns besonders gut gefallen. Es war wie spazieren gehen, nur schöner. Unsere Hunde hatten Spaß und mussten sich nicht verbiegen, verstellen, ruhig sitzen / liegen bleiben oder sonst welche Kunststücke vorführen.
    (Wir zum Glück auch nicht *lach*)
    Wir durften einfach wir selbst sein und Nadine hat es aufgefangen, sich auf uns eingelassen und es mit der Kamera eingefangen!
    Genau das wollten wir!
    Wenn wir jetzt die Bilder ansehen, können wir die Harmonie von diesem Spaziergang mit unseren Hunden wieder spüren!
    Einfach nur TOLL!
    Es war mit Sicherheit nicht unser letztes Shooting!

Kommentare sind geschlossen.