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Nadine Golomb

Ein Tag aus Dackelsicht …

Heute muss einfach mal der Dackel das Wort ergreifen.
Ich bin ein bisschen groggy von einfach irgendwie „viel“.
Es war abwechslungsreich, erfolgreich und einfach schön – da ich nicht sicher bin, ob ich heute noch gut im Formulieren bin, lasse ich die Eindrücke mal so in Worte kommen, wie ich sie Cap gut ins Mäulchen legen könnte 😉

Aufstehen. Mitten in der Nacht.
Ich liege warm und kuschelig mitten unter der Bettdecke (ja, Frauchen reichen 30 cm Bettbreite ;))).
Das blöde Handy-Wecker-Ding klingelt – Frauchen knuddelt mich kurz und erzählt irgendwas von „Aufstehen, duschen, Haare waschen“.
Keine Ahnung. Soll sie.
Bevor es mir zu unruhig wird, tapse ich rüber in mein Körbchen und drehe mich einfach nochmal um.

Ich hatte gerade wieder die Augen zu, da steht sie mit Leine und Geschirr in der Tür – und tut so, als hätte sie mich schon zehn mal gerufen.
Wohl kaum. Wo ich doch bereits das Öffnen jeder Knisterpackung höre!

Na gut. Raus in die nasse Kälte. Dabei musste ich gar kein Pipi – habe dann nur ein kleines bisschen gemacht, damit Frauchen zufrieden war. Und gut – wo ich einmal dabei war auch noch mehr.

Sie sagte dann immer schon: „Cap, jetzt trödel nicht. Du trödelst schon den ganzen Morgen!“
Dabei stimmt das gar nicht! ICH musste ja nicht noch diesen Duschen-Haare-waschen-Kram veranstalten!

Auf jeden Fall ging es dann zum Auto und mit dem Auto weiter.
Ich bin ja immer ein bisschen gespannt, wohin die Reise geht, wenn wir mit dem Auto fahren.
Vielleicht an den Strand? Zum schwimmen?
Oder zum Buddeln und Toben in den Wald?
Oder zum Kumpeltreffen?

Heute ging es zum Hundeparadies. Also Hundeladen. Hund & Natur sagt Frauchen immer.
Frauchen hilft dort bei irgendwelchen Sachen im Büro. Sagt sie.
Sie sitzt am Computer und tippt. Oder macht Fotos. Oder sitzt mit Steffi (die finde ich auch ganz toll, weil die immer so leckere Kekse für mich hat) zusammen und redet.

In der Zeit schaue ich meist, was die Labradore liegen gelassen haben.
Ich kenne die Jungs zwar noch nicht persönlich – aber ihre Geheimverstecke sind NICHT dackelsicher.
Ich hoffe, niemand sagt ihnen, dass ihre ihre Reste-Krümmel aufsammle! Aber selbst wenn – dort im Laden gibt es ja noch soooooooo viel!

Zum Glück haben die Laden-Jungs auch mehrere eigene Körbchen dort – ich suche mir dann immer das bequemste davon aus und penne weiter, während Frauchen arbeitet.

Heute hat sie auch bevor wir abgehauen sind noch etwas für mich ausgesucht.
Jedenfalls hoffe ich, dass der Rest in der weißen Tüte auch noch für mich ist.
Was ihr „Cap, das ist für deine Mama und deine Oma, das schicken wir der Rabea“, bedeueten soll weiß ich nicht. Will ich auch gar nicht wissen!

Bevor wir ins Auto stiegen ging es aber nochmal eine schöne Runde laufen!
Endlich war es nicht mehr ganz so nass draußen!

Ich hätte noch mehr laufen können, aber Frauchen sagte: „Pass auf Cap, wo wir jetzt hinfahren! Die Sabrina ist da!“
Sabrina, Frauchens Schwester? Cool! Die mag ich! Die passt öfter auf mich auf, wenn Frauchen so gar keine Zeit für mich hat!

Als wir aus dem Auto stiegen, kam mir die Gegend zwar bekannt vor, aber Sabrina wohnt dort nicht.
Trotzdem stand sie plötzlich vor mir – und sagte: „Hallo Cap! Besuchst du mich auf der Arbeit?“

Ich habe mir ne Klinke gefreut sie zu sehen. Und das Wort „Arbeit“ mal überhört.
Sabrina arbeitet auch drinnen. In einem Büro. Aber okay. Wir gingen mal rein.
Obwohl sie mich ja nun schon seit 2 Minuten bei sich hatte, musste ich ihr immer noch ganz viel erzählen.
Frauchen sagte aber, ich darf nicht so laut sein. Wir seien in einem Hospiz. Und ich solle doch niemanden stören oder gar erschrecken.
Okay – ich habe mich versucht, daran zu halten. Aber zwischendurch habe ich es vergessen.
Frauchen und ich Schwester sagten dann aber schon ganz toll synchron: „Caaaaaaap! Sssssssscht! Aus!“

Aber ich hatte dann auch zuende erzählt und habe nicht mehr gebellt.
Ich war fertig – soooooo viel gab es ja nun auch wieder nicht zu erzählen.

In Sabrinas Büro haben die beiden sich dann zusammen gesetzt – mal wieder vor einen Computer.
Mein Frauchen hat ihrer Schwester dann irgendwelches E-Mail-Outlook-Excel-Word-Tabellen-Zeugs erklärt.

Total öde, sage ich euch!
Zum Glück lief immer mal wieder einer am Büro vorbei – und ich wollte ja nun wirklich alle kennenlernen!
Und wenn ich an der Tür stehen blieb war das auch in Ordnung. Frauchen sagte nur, ich solle nicht weglaufen.
So bin ich in der Tür stehen geblieben und habe mir Streicheleinheiten geholt.
Wenn Frauchen ständig arbeitet dann muss sie eben damit leben!

Irgendwann war ich dann aber müde und habe mich in Sabrinas Büro ausgestreckt und habe geschlafen.

Im Hintergrund hörte ich derweil weiter etwas von E-Mail-Outlook-Excel-Word-Tabellen-Zeugs.
War immer noch langweilig. Aber auch beruhigend und ich konnte schlafen.

Als Frauchen und Sabrina endlich mit dem Computer-Zeugs fertig waren, gingen wir nochmal zusammen auf den Flur.

Zwei nette Frauen kamen den Flur entlang und eine der beiden streichelte mich ganz lieb.
Die andere wollte mit mir fangen spielen. Leider hat sie dann die Tür zu ihrem Büro zugemacht, bevor ich sie fangen konnte.
Frauchen rief mich zurück und sagte, ich sei gemein und solle das lassen.
Aber ich fand gemein, dass die nette Frau die Tür zugemacht hat.

Dann hat Frauchen mich auf den Arm genommen und gesagt, dass die nette Frau ein bisschen Angst vor mir hat.
Verstehen kann ich das zwar nicht – aber okay!

Dann durfte ich mich noch ein bisschen auf dem Flur umschauen – und ein ganz netter Mann kam zu uns und hat mich ganz lange gestreichelt!
Sabrina hat wirklich tolle Arbeitskollegen!

Dann sind wir noch in das Büro von denen gegangen, wo Sabrina sich abbmelden muss, wenn sie geht.
Ich glaube aber, sie wollte sich gar nicht abmelden. Sondern sich Kekse holen.
Aber heute hatte sie Pech – denn ich habe die ganzen Hundekekse bekommen!

Dann dachte ich eigentlich, wir fahren nach Hause und machen uns einen Ruhigen.
Aber wir sind alle zusammen in die Stadt gefahren. Die Stadt ist toll! Dort riecht es spannend und es gibt Essen. An Buden. Draußen!

In der Stadt haben wir dann meine Patin Lina (das ist Sabrinas Tocher) abgeholt.
Ich wusste nicht, ob ich mich mehr über Lina freuen soll oder lieber Frauchen um ein Stück ihrer Bratwurst anbetteln sollte.
Habe dann beides gemacht!

Leider wurde es dann wieder richtig nass und windig – und mir war auch ein bisschen kalt.
Frauchen hat dann zu Sabrina und Lina gesagt, dass sie sich nun auf den Weg nach Hause macht, weil mir kalt ist (aber ich glaube, ihr war auch kalt).

Zuhause habe ich dann noch noch etwas aus der weißen Tüte aus dem Hundeladen bekommen!
Einen Rindernasenknorpel! Super, sage ich euch!
Man kann toll gemütlich drauf kauen und er schmeckt toll!
Frauchen meinte, wenn sie den Rest nun für Mama und Oma einpackt, merke ich das gar nicht.

Ich tu‘ mal so als ob – und schaue genau, wo sie das Paket hinstellt.
Pakete auspacken kann ich super!

Euer Cap

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