mail@nadisign.de 0171-3885544 nadiTierfoto

Nadine Golomb

Das Pferd, die Frau und der Wald – ein Buch

Ich lese gern – ja.
Das habe ich schon immer gern getan – angefangen mit den ersten Pferdebüchern, jedes Buch, auch dem auch nur ansatzweise ein Pferd abgebildet war, musste ich haben.
Das ist lange so geblieben.
Auch heute lese ich gern Pferdebücher. Und Krimis. Und Thriller. Lustiges und Trauriges. Lebensberichte.
Auch englische Bücher lese ich gern. So habe ich z.B. die komplette Harry Potter Reihe auch im englischen Original gelesen.
Und das zum Teil, bevor die deutsche Version erhältlich war.

„Englisch“ ist übrigens ein gutes Stichwort.
Als damals (… 😀 …) auf dem Gymnasium die ersten Stunden Englisch stattfanden, war es ja noch ganz witzig, das wir fast alles nicht nur mit dem deutschen Wort, sondern auch mit dem englischen Wort titulieren konnten.
Da gab es im Klassenraum nehmen Stühlen, Tischen und der Tafel auch chairs, tables und ein board. Im Etui gab es nicht nur Stifte und Radiergummis, sondern auch pencils und rubbers.
Und wir waren nicht mehr nur Schüler, sondern auch pupils.

Soweit, so gut.
Dann kam die Grammatik.
Im Deutschen war es nie ein Problem – weil ich Grammatikregeln mit einem Schulterzucken wahrgenommen habe – schließlich wusste ich einfach „vom Gefühl her“ wie es richtig lauten muss.
Das Gefühl für die englische Sprache fehlte.
Und was passierte: In Sachen Grammatik – vor allem bei den Zeiten, den Terms, ging ich gnadenlos unter.

Mit der achten Klasse fand ein Lehrerwechsel statt – und endlich mein Zugang zur englischen Sprache.
Als meine neue Lehrerin mir zu Beginn noch sagte: „Du kannst englisch fühlen, ich weiß das“, dachte ich: „Hm, und warum weiß ich das nicht?“
Jahre später wusste ich es dann. Und dafür bin ich meiner ehemaligen Lehrerin für immer dankbar.

Warum schreibe ich nun hier erst über Bücher, dann über meine miserablen Englischnoten in der achten Klasse?

Weil ich meine Englischlehrerin getroffen habe.
Und das nicht einfach so. Nein. Sie hat eines der wunderbarsten Bücher geschrieben, die ich je gelesen habe! Ich habe einer Lesung beiwohnen dürfen – und mir natürlich das Buch gleich gegönnt!

pferd-frau-wald-buchUnd nun kommen wir zum Kern
dieses Blogbeitrags:

Anna Margaret Stuart Schrapes Buch „Von dem Pferd und der Frau im Wald“.

Es steckt viel Pferd in diesem Buch. Trotzdem ist es kein klassisches Pferdebuch.
Es entstand nachdem Anna Schrape die Diagnose Arthrose bei ihrer Stute Dullin erhielt und sie nicht mehr reiten konnte.
Es beschreibt den Weg, den sie ab dann gemeinsam gegangen sind, die Freundschaft, die sich seit dem um ein vielfaches vertieft hat.

Es beschreibt auch die Magie des Waldes, wie uns Hektik und Zeitdruck schaden – und wie wichtig die Natur für uns ist, auch (oder gerade weil) sie manchmal grausam erscheint.

Ich kann Euch dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen – es ist toll, für Pferdeleute – aber auch großartig für alle anderen, die einfach die Natur mögen, Tiere mögen – und mal einen Blick wagen wollen, welche Wege möglich sind.

Ihr werden anschließend Eure Waldspaziergänge und das Zusammensein mit Euren Tieren noch mehr genießen 🙂

Erschienen ist das Buch beim Verlag WestfälischeReihe.
>> Hier findet Ihr es!

 

 

Social:
Facebook
Facebook
Instagram
Pinterest
Pinterest
RSS
Follow by E-Mail
YouTube
YouTube